Unsere Reise in Bildern
Ein erster Blick
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Blick auf Regensburg
Blick durch den Mirabellgarten zur Festung Hohensalzburg.
Die Salzburger Altstadt mit der Festung Hohensalzburg.
Vom Tal bis zum Gipfel dauert es knapp 3hWeitere Fotos anzeigen
Blick vom Jenner auf den Königssee
Zwischenstopp auf dem Königssee.
Reisefoto
Reisefoto
Reisefoto
Herrliches Panorama an der Kirche Maria Gern
Blick Richtung Watzmann
Kirche in Ramsau
Beliebtes Motiv in Ramsau
Wenn es regnet ist hier wenig los
Die Festung Hohensalzburg über der Stadt.
Detail des Residenzbrunnens in Salzburg.
Die goldene Kugel am Kapitelplatz mit der Festung im Hintergrund.
Sachertorte mit Sahne im Café Sacher.
Mautstraße mit einem schönen AusblickBerchtesgadener Land in 4 Tagen – unsere Route mit Königssee, Jenner & Salzburg
Im Mai 2026 haben wir ein paar Tage im Berchtesgadener Land verbracht und dabei Wandern, Königssee und zwei Abstecher nach Salzburg miteinander kombiniert.
Unsere Basis war eine Pension mit Blick auf den Watzmann. Von dort waren Jenner, Königssee, Ramsau und Berchtesgaden schnell erreichbar – und auch Salzburg lag nur rund 20 Minuten mit dem Auto entfernt.
Unser wichtigstes Learning nach der Reise: Plant im Berchtesgadener Land nicht jeden Tag Wochen vorher durch. Schaut morgens aufs Wetter und legt die Bergtage dorthin, wo die Sicht passt.
Unsere Route im schnellen Überblick
- Anreise: Pension Mooserlehen → Salzburg → Mirabellgarten → Wiener Schnitzel
- Tag 1: Jenner hochwandern → Gondel runter → Königssee → Boot nach Salet → Obersee → Berchtesgaden
- Tag 2: Ramsau → Maria Gern → Almbachklamm → Salzbergwerk
- Tag 3: Salzburg → Kapuzinerberg → Altstadt → Sachertorte → Augustiner Bräu → Stiegl-Brauwelt
Unser Highlight: Jenner hochwandern und anschließend auf den Königssee.
Bester Fotostopp: Ramsau früh am Morgen.
Perfekt bei schlechtem Wetter: Salzbergwerk Berchtesgaden.
Das würden wir anders machen: Königssee und Obersee deutlich früher starten.
Unsere Route im Berchtesgadener Land & Salzburg
Wo übernachten im Berchtesgadener Land?
Wir haben in der Pension Mooserlehen übernachtet und würden die Lage für einen Urlaub rund um Berchtesgaden wieder wählen. Das Beste war für uns der Blick Richtung Watzmann, morgens gab es Frühstück in der Pension und anschließend konnten wir direkt zu unseren Tageszielen starten. Für Jenner, Königssee, Ramsau und Berchtesgaden lag die Unterkunft für uns sehr praktisch.
Nur für Salzburg war die Lage weniger ideal. Mit dem Auto brauchten wir ungefähr 20 Minuten, während die öffentlichen Verkehrsmittel für unsere Verbindung deutlich länger gebraucht hätten. Wer mehrere Abende in Salzburg verbringen möchte, sollte deshalb überlegen, eine Nacht direkt in der Stadt einzuplanen.
Anreise mit Zwischenstopp in Regensburg
Auf dem Weg ins Berchtesgadener Land haben wir in Regensburg Mittagspause gemacht. Wir wollten daraus keinen kompletten Städtetrip machen, sondern nur kurz an die Donau, eine Regensburger essen, ein bisschen durch die Innenstadt laufen und anschließend weiterfahren. Genau für solche Stopps mögen wir Roadtrips: Die lange Fahrt wird unterbrochen und man sieht trotzdem noch etwas Neues.
Erster Abend: spontan nach Salzburg
Nach dem Einchecken haben wir die Sachen nur kurz in der Pension abgestellt und sind direkt weiter nach Salzburg gefahren. Unser erster Stopp war der Mirabellgarten, wo bei unserem Besuch zufällig ein Weinfest stattfand. Anschließend sind wir durch Salzburg gelaufen und zum Abendessen ins Meissl & Schadn gegangen – für uns gab es natürlich Wiener Schnitzel.
Salzburg und das Berchtesgadener Land lassen sich unserer Meinung nach hervorragend miteinander kombinieren. Wenn ihr allerdings abends noch durch Bars oder Brauereien ziehen möchtet, würden wir mindestens eine Nacht direkt in Salzburg einplanen.
Tag 1: Jenner, Königssee & Obersee
Nach dem Frühstück stand unser größter Outdoor-Tag an. Wir sind mit dem Auto zur Jennerbahn gefahren, haben unten geparkt und uns gegen die einfache Variante mit der Gondel nach oben entschieden: Wir wollten den Jenner hochlaufen.
2,5 Stunden zu Fuß auf den Jenner
Für den Aufstieg haben wir ungefähr 2,5 Stunden gebraucht. Oben angekommen waren wir entsprechend stolz und wurden mit einem richtig schönen Blick über die Bergwelt rund um Königssee und Watzmann belohnt. Zurück sind wir dann nicht mehr gelaufen, sondern ganz entspannt mit der Gondel hinuntergefahren. Diese Kombination würden wir sofort wieder machen: hochwandern, Aussicht genießen und beim Abstieg die Knie schonen.
Danach direkt zum Königssee
Die Talstation der Jennerbahn liegt praktisch direkt beim Königssee, deshalb haben wir beide Ziele an einem Tag kombiniert. Mit dem Schiff ging es über den Königssee Richtung Salet und von dort anschließend zu Fuß zum Obersee. Die Landschaft ist wunderschön, nur einsam ist man dort definitiv nicht.
Unser Fehler war, dass wir erst relativ spät am Nachmittag unterwegs waren. Eigentlich hatten wir gehofft, dass dann weniger los wäre, aber das Problem kam auf dem Rückweg: Viele Besucher wollten ungefähr zur gleichen Zeit zurück und die letzten Boote waren entsprechend voll. Wir mussten deutlich länger warten als geplant. Beim nächsten Mal würden wir Königssee und Obersee früher starten. Wenn ihr zusätzlich den Jenner am selben Tag machen möchtet, solltet ihr entweder wirklich früh los oder beide Ziele auf zwei Tage verteilen.
Abendessen in Berchtesgaden
Nach Wandern, Gondel, Boot und Obersee waren wir ziemlich erledigt und sind zum Abendessen noch in den Gasthof Neuhaus in Berchtesgaden gefahren. Danach brauchten wir definitiv kein weiteres Programm mehr.
Tag 2: Ramsau, Maria Gern, Almbachklamm & Salzbergwerk
Den nächsten Tag haben wir bewusst flexibler geplant. In den Bergen schauen wir inzwischen morgens zuerst aufs Wetter und entscheiden dann, welche Ziele wirklich Sinn ergeben. Das hat sich auch bei dieser Reise bewährt.
Ramsau früh am Morgen
Unser erster Stopp war Ramsau bei Berchtesgaden. Wir wollten die bekannte Kirche mit den Bergen im Hintergrund fotografieren und waren deshalb bewusst früh dort. Das war genau richtig: kaum Menschen, wenig Verkehr und eine deutlich entspanntere Atmosphäre als später am Tag. Für bekannte Fotospots in der Region würden wir immer den frühen Morgen nutzen.
Maria Gern als kurzer Fotostopp
Danach sind wir etwas durch die Bergstraßen gefahren und haben bei Maria Gern angehalten. Für uns war das kein Ziel für einen halben Tag, sondern genau die Art von Stopp, die auf einem Roadtrip gut funktioniert: hinfahren, Landschaft genießen, Foto machen und anschließend weiter.
Wandern durch die Almbachklamm
Anschließend ging es zur Almbachklamm bei Marktschellenberg. Der Weg führt entlang des Wassers über Brücken, Stege und Stufen durch die Klamm und war für uns gerade an einem wechselhaften Tag eine schöne Wanderung. Bei starkem Regen würden wir allerdings vorher prüfen, ob die Klamm geöffnet ist, denn Wetter und Wasserstand können die Begehbarkeit beeinflussen.
Salzbergwerk Berchtesgaden – unsere Regenalternative
Danach ging es unter die Erde ins Salzbergwerk Berchtesgaden. Die Führung war für uns eine überraschend gute Ergänzung und eignet sich besonders, wenn draußen das Wetter nicht mitspielt. Am meisten Spaß machten uns die Rutschen im Bergwerk und natürlich haben wir anschließend auch noch Salz gekauft. Wenn für einen Tag Dauerregen angekündigt ist, würden wir das Salzbergwerk genau dorthin legen.
So würden wir nach Wetter planen
Sonne & gute Fernsicht: Jenner, Königssee, Obersee und Fotospots.
Bewölkt, aber trocken: Ramsau, Maria Gern und Almbachklamm.
Regen: Salzbergwerk und anschließend Berchtesgaden oder Salzburg.
Genau deshalb würden wir bei einem Aufenthalt von vier Tagen nicht alle Tickets und Wanderungen Wochen vorher starr auf bestimmte Tage legen. Ein bisschen Flexibilität macht in einer Bergregion einen großen Unterschied.
Tag 3: ein ganzer Tag Salzburg
Am nächsten Tag ging es wieder über die Grenze nach Österreich und diesmal wollten wir Salzburg richtig zu Fuß erkunden. Wir haben erneut etwas außerhalb geparkt. Wenn man sowieso den ganzen Tag laufen möchte, muss das Auto aus unserer Sicht nicht mitten in der Altstadt stehen und man spart sich die besonders teuren zentralen Parkmöglichkeiten.
Kapuzinerberg für den Blick über Salzburg
Unser erster Stopp war der Kapuzinerberg. Von dort hatten wir einen schönen Blick über die Dächer Salzburgs und Richtung Festung Hohensalzburg, bevor es wieder hinunter in die Altstadt ging.
Kaiserschmarrn, Altstadt & Sachertorte
Zum Mittag gab es Kaiserschmarrn und anschließend sind wir einfach durch Salzburg gelaufen und haben die wichtigsten Sehenswürdigkeiten miteinander verbunden. Genau das funktioniert in Salzburg sehr gut: Sobald das Auto steht, braucht man für die Innenstadt eigentlich kein Verkehrsmittel mehr.
Danach passte natürlich trotzdem noch Kuchen und deshalb ging es ins Hotel Sacher Salzburg. Wir wollten einmal die berühmte Sachertorte probieren. Günstig ist das nicht, das Ambiente hat uns aber richtig gut gefallen und für einen ersten Salzburg-Besuch würden wir es wieder machen.
Augustiner Bräu & Stiegl-Brauwelt
Danach wurde unser Salzburg-Tag etwas bierlastiger. Zuerst ging es ins Augustiner Bräu Kloster Mülln und anschließend zur Stiegl-Brauwelt, wo wir eine Brauereiführung gemacht haben. Spätestens da wurde uns klar, dass für genau diesen Tag ein Hotel direkt in Salzburg eigentlich die bessere Lösung gewesen wäre. Mehrere Brauereien und anschließend noch mit dem Auto zurück zur Unterkunft passen einfach nicht besonders gut zusammen.
Berchtesgadener Land oder Salzburg als Basis?
Für einen Natururlaub würden wir jederzeit wieder im Berchtesgadener Land wohnen. Watzmann, Jenner, Königssee und Ramsau liegen dann praktisch vor der Haustür und morgens wacht man direkt zwischen den Bergen auf. Wenn Salzburg allerdings einen größeren Teil des Reiseplans ausmacht und ihr dort auch abends bleiben möchtet, würden wir die Übernachtungen aufteilen – zum Beispiel drei Nächte im Berchtesgadener Land und eine Nacht in Salzburg.
Auto oder öffentliche Verkehrsmittel?
Für unsere konkrete Route war das Auto sehr praktisch, weil wir Ramsau, Maria Gern, Almbachklamm, Jenner und Salzburg flexibel nach Wetter und Tageszeit miteinander verbinden konnten. Ohne Auto geht es trotzdem: Wer direkt in Berchtesgaden oder an einer guten Busverbindung übernachtet, kann einiges mit den regionalen Verkehrsmitteln erreichen. Für uns war die Flexibilität des Autos aber wichtiger.
Heimweg über die Roßfeld-Panoramastraße
Auch auf der Heimfahrt wollten wir nicht einfach nur auf die Autobahn fahren. Deshalb haben wir noch die Roßfeld-Panoramastraße mitgenommen und das war ein richtig schöner Abschluss unserer Reise. Die Straße führt hoch über Berchtesgaden durch die Bergwelt und wir hatten noch einmal einen fantastischen Blick über die umliegenden Alpen.
Gerade weil man für diese Aussicht nicht erst mehrere Stunden wandern muss, würden wir die Panoramastraße wieder in die Route einbauen. Einfach hochfahren, an einem der Aussichtspunkte anhalten, ein paar Fotos machen und die Berge noch einmal genießen, bevor es endgültig Richtung Heimat geht.
Kehlsteinhaus / Eagle’s Nest – haben wir ausgelassen
Ganz in der Nähe liegt auch das bekannte Kehlsteinhaus, international häufig als Eagle’s Nest bezeichnet. Wir haben kurz überlegt, es noch mitzunehmen, uns am Ende aber dagegen entschieden. Für das, was wir an diesem Tag noch machen wollten, war uns der Besuch schlicht zu teuer.
Das ist genau so ein Punkt, den wir auf Reisen inzwischen nicht mehr zwanghaft mitnehmen: Nur weil eine Sehenswürdigkeit berühmt ist und ohnehin in der Nähe liegt, müssen wir sie nicht automatisch besuchen. Die Aussicht von der Roßfeld-Panoramastraße hat uns als Abschluss vollkommen gereicht.
Was würden wir wieder genauso machen?
- Eine Pension mit Watzmannblick als Basis wählen
- Jenner zu Fuß hoch und mit der Gondel runter
- Jenner und Königssee an einem Tag verbinden
- Ramsau früh am Morgen besuchen
- Maria Gern als kurzen Fotostopp einplanen
- Den Tagesplan nach dem Wetter gestalten
- Das Salzbergwerk als Regenprogramm nutzen
- Einen kompletten Tag für Salzburg einplanen
- Kapuzinerberg, Altstadt und Sacher zu Fuß verbinden
- Auf dem Heimweg die Roßfeld-Panoramastraße fahren
Was würden wir anders machen?
Königssee & Obersee: Deutlich früher starten, damit wir auf der Rückfahrt nicht in den großen Besucherandrang geraten.
Salzburg: Bei einem Tag mit mehreren Brauereien eine Nacht direkt in Salzburg buchen.
Planung: Noch weniger feste Tagespläne und stärker nach Bergwetter entscheiden.
Kehlsteinhaus: Nur einplanen, wenn wir es wirklich sehen möchten und uns Preis und Zeitaufwand den Besuch wert sind.
Wie viele Tage braucht man im Berchtesgadener Land?
Für unsere Route würden wir mindestens drei volle Tage plus An- und Abreise empfehlen. Vier bis fünf Tage wären noch entspannter, weil man Jenner und Königssee dann trennen oder bei schlechtem Wetter einfach einen Bergtag verschieben könnte. Genau diese Flexibilität ist hier mehr wert als eine möglichst lange Liste an Sehenswürdigkeiten. Zu diesen Stationen gibt es einen eigenen Bericht – mit mehr Zeit für die Route vor Ort, unsere Erfahrungen und praktische Tipps. Salzburg: Stadt, Aussicht und Genuss Österreich · Alpen Unser Salzburg-Tag mit Kapuzinerberg, Altstadt, Sachertorte und zwei Brauereien – plus drei Stunden am ersten Abend mit Mirabellgarten, Wiener Schnitzel und einem Spaziergang an der …
Einzelne Ziele ausführlich
Salzburg an einem Tag – unsere Route durch die Stadt
Unser Fazit: Berchtesgadener Land in 4 Tagen
Das Berchtesgadener Land hat uns besonders deshalb gefallen, weil sich Berge, Seen, Wanderungen und Salzburg auf relativ kleinem Raum miteinander kombinieren lassen. Unser sportliches Highlight war der Aufstieg auf den Jenner, Königssee und Obersee lieferten anschließend die klassische Postkartenkulisse und Ramsau sowie Maria Gern waren perfekte Fotostopps. Das Salzbergwerk zeigte wiederum, dass man selbst bei schlechtem Wetter nicht im Hotel sitzen muss.
Salzburg liegt nah genug für einen oder zwei zusätzliche Urlaubstage und die Roßfeld-Panoramastraße war für uns der perfekte Abschluss auf dem Heimweg. Wenn wir die Reise noch einmal machen würden, wäre unser Plan deshalb ziemlich einfach: gutes Wetter für die Berge nutzen, früh zum Königssee fahren, nach zwei Brauereien in Salzburg schlafen – und auf der Heimfahrt noch einmal den Blick auf die Alpen genießen.




















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