Karibik-Kreuzfahrt mit der MSC

Von den Everglades bis Miami Beach

MSC Karibik Kreuzfahrt ab Miami – unsere Erfahrungen

Nach unseren drei Tagen in Miami ging es für uns im März auf eine Karibik-Kreuzfahrt mit MSC.

Die Kombination aus ein paar Tagen Miami und anschließend Kreuzfahrt war für uns perfekt.

Wir hatten eine Balkonkabine und die Reise selbst war mit etwa 1.000 Dollar für zwei Personen erstaunlich günstig.

Einen Fehler würden wir allerdings nicht noch einmal machen:

Wir hatten kein Getränkepaket.

Die einzelnen Getränke an Bord fanden wir ziemlich teuer.

Anders als wir es von AIDA kannten, waren bei unserer MSC-Reise auch zu den Mahlzeiten Bier, Wein oder Softdrinks nicht einfach inklusive.

Beim nächsten Mal würden wir deshalb schon vor der Reise genau prüfen, welches MSC-Getränkepaket zu uns passt.

Unsere Karibik-Route im schnellen Überblick

  • Miami: 3 Tage vor der Kreuzfahrt – perfekte Kombination
  • Ocean Cay: Schnorcheln → Muscheln suchen → Stachelrochen → Mittag auf dem Schiff → zweite Inselseite
  • Cozumel: MSC-Ausflug → Boot aufs Festland → Bus Richtung Tulum → Cenoten → Zipline → Baden & Schnorcheln
  • Grand Cayman: Tenderboot → Stingray Tour → viele Stachelrochen → Seven Mile Beach → zu Fuß zurück Richtung Hafen
  • Ocho Rios: zu Fuß zum Dunn’s River Falls → Wasserfall mehrfach hoch → tropischer Regenwald → zurück aufs Schiff

Unser entspanntester Stopp: Ocean Cay.

Unser schönster Strand: Seven Mile Beach auf Grand Cayman.

Unser stärkstes Erlebnis: Dunn’s River Falls auf Jamaika.

Unser enttäuschendster Ausflug: Die Cenoten-Tour ab Cozumel war uns insgesamt zu touristisch.

Was wir anders machen würden: Getränkepaket buchen und bei den Landgängen öfter überlegen, ob ein einfacher Strandtag nicht die bessere Wahl ist.

Unsere MSC-Karibikroute auf der Karte

Nach drei Tagen Miami ging es für uns auf Kreuzfahrt: Ocean Cay → Cozumel → Grand Cayman → Ocho Rios. Klicke auf die Punkte, um unsere Erfahrungen mit den einzelnen Ausflügen zu sehen.
Hafen Highlight weiterer Stopp Schiff Bus / Auto Boot / Tender zu Fuß
Die genaue Cenote unseres MSC-Ausflugs ist nicht gespeichert. Der Marker zeigt deshalb nur die ungefähre Tulum-/Cenoten-Region.

 

Miami & Kreuzfahrt kombinieren – würden wir wieder machen

Vor unserer Kreuzfahrt hatten wir bereits drei Tage in Miami Beach verbracht.

Rückblickend war diese Kombination ideal.

Wir hatten keinen Stress mit der Fluganreise am Tag der Einschiffung und konnten Miami vorher in Ruhe erkunden.

Danach wechselte die Reise komplett:

Von Stadt, Fahrrad und Ocean Drive zu Strand, Meer und Karibik.

Genau so würden wir es wieder machen.

Unsere Balkonkabine auf der MSC

Für diese Reise hatten wir eine Balkonkabine gebucht.

Und gerade in der Karibik fanden wir den Balkon richtig schön.

Morgens aufs Meer schauen, beim Einlaufen in den Hafen draußen stehen oder nach einem Landgang einfach noch kurz auf dem Balkon sitzen – hier hat sich die größere Kabine für uns gelohnt.

Unser Fehler: kein MSC-Getränkepaket

Was wir beim nächsten Mal definitiv ändern würden:

Wir würden ein Getränkepaket buchen.

Wir hatten keines und fanden die Preise für einzelne Getränke an Bord ziemlich hoch.

Von AIDA waren wir es außerdem gewohnt, dass zu bestimmten Mahlzeiten beispielsweise Bier, Wein und Softdrinks enthalten sind.

Das war bei unserer MSC-Reise nicht so.

Wenn man tagsüber Wasser, Softdrinks, Kaffee und abends vielleicht noch Bier, Wein oder einen Cocktail trinkt, kommt schnell einiges zusammen.

Unser Tipp: Getränkepaket vor der Reise gegen euren normalen Konsum rechnen und nicht erst an Bord darüber nachdenken.

Ocean Cay – der perfekte erste Karibiktag

Unser erster Stopp war Ocean Cay MSC Marine Reserve.

Die kleine Privatinsel von MSC liegt auf den Bahamas.

Für uns war das der perfekte Start in die Karibik.

Kein komplizierter Ausflug, kein langer Transfer und kein vollgepacktes Tagesprogramm.

Einfach Strand und Meer.

Keine Schweine, sondern einfach Ocean Cay

Wer bei Bahamas sofort an die berühmten schwimmenden Schweine oder große Inselausflüge denkt, sollte seine Erwartungen bei Ocean Cay etwas anpassen.

Unser Tag spielte sich komplett auf und rund um Ocean Cay ab.

Und im Nachhinein fanden wir genau das ziemlich angenehm.

Man muss schließlich nicht aus jedem Kreuzfahrtstopp noch einen zusätzlichen Ausflug machen.

Schnorchel unbedingt mitnehmen

Wir hatten unsere eigenen Schnorchel dabei.

Das würden wir für eine Karibik-Kreuzfahrt jederzeit wieder machen.

Wir waren lange im Wasser, sind geschnorchelt und haben nach Muscheln getaucht.

Das Wasser war wunderschön klar.

Und plötzlich schwamm sogar ein Stachelrochen an uns vorbei.

Andere Gäste hatten wohl sogar Schildkröten gesehen.

Da braucht es für uns keinen zusätzlichen Ausflug.

Mittags einfach zurück aufs Schiff

Mittags sind wir zurück an Bord gegangen und haben dort gegessen.

Danach ging es wieder runter vom Schiff.

Den zweiten Teil des Tages haben wir auf der anderen Seite der kleinen Insel verbracht.

So fühlte sich der Tag fast wie zwei verschiedene Strandstopps an.

Jetski? Für uns nicht notwendig

Auf Ocean Cay hätte man auch Aktivitäten wie Jetski buchen können.

Das war aber nicht unser Ding.

Wir fanden gerade das Nichtstun, Schnorcheln und Baden schön.

Unser Ocean-Cay-Fazit: Schnorchel einpacken und keinen Stress machen. Für uns war es einer der erholsamsten Tage der gesamten Reise.

Cozumel: unser Ausflug zu den Cenoten

Der nächste Stopp war Cozumel in Mexiko.

Hier hatten wir über MSC einen Ausflug zu den Cenoten auf der Halbinsel Yucatán gebucht.

Der Ausflug kostete uns ungefähr 90 Dollar pro Person.

Und der Tag war deutlich aufwendiger als Ocean Cay.

Erst Boot, dann Bus

Von Cozumel ging es zunächst mit dem Boot aufs mexikanische Festland.

Danach saßen wir noch ungefähr 45 Minuten im Bus.

Die Fahrt führte uns in Richtung Tulum und weiter ins grüne Hinterland von Quintana Roo.

Man sollte also wissen:

Ein Ausflug ab Cozumel aufs Festland kostet einiges an Transferzeit.

Cenoten, Zipline & Baden

Vor Ort gab es verschiedene Aktivitäten.

Wir waren an den Cenoten, konnten baden, eine Zipline nutzen und noch eine kleine Bootstour machen.

Unsere Schnorchel hatten wir wieder selbst dabei.

Damit konnten wir auch unter Wasser einiges entdecken.

Wir haben unter anderem Schildkröten und andere Tiere gesehen.

Das war definitiv der schönste Teil des Ausflugs.

Die Cenoten waren anders als erwartet

Die Cenoten selbst waren für uns allerdings nicht ganz das, was wir von den spektakulären Fotos aus Mexiko im Kopf hatten.

Wir hatten große, eindrucksvolle Höhlen und riesige natürliche Wasserbecken erwartet.

Unsere Stopps waren deutlich unspektakulärer.

Sie waren schön – aber kein Ort, bei dem wir anschließend gesagt hätten:

Dafür würden wir sofort noch einmal 90 Dollar pro Person bezahlen.

Uns war die Tour zu touristisch

Insgesamt hatte der Ausflug für uns stellenweise eher den Charakter einer touristischen Verkaufstour.

Unter anderem wurde uns sehr alter Tequila angeboten.

Eine Flasche sollte ungefähr 200 Dollar kosten.

Für uns wirkte das alles etwas merkwürdig.

Auch das Thema Trinkgeld wurde ziemlich offensiv angesprochen.

Unsere Guides erzählten, dass von den Einnahmen der Kreuzfahrtausflüge nur wenig bei ihnen ankomme und baten entsprechend um Tips.

Nach bereits rund 90 Dollar pro Person für den Ausflug hinterließ das bei uns einen etwas komischen Eindruck.

Was würden wir auf Cozumel heute machen?

Rückblickend würden wir wahrscheinlich anders planen.

Vielleicht hätten uns die Maya-Ruinen und Pyramiden mehr interessiert.

Oder wir hätten es genau andersherum gemacht:

Einfach auf Cozumel bleiben und einen entspannten Strandtag verbringen.

Nach Ocean Cay hatten wir zwar gerade erst Strand – trotzdem wäre das vermutlich der entspanntere Tag gewesen.

Unser Cozumel-Fazit: Die Cenoten waren interessant, aber die lange Anreise und der touristische Ablauf haben das Erlebnis für uns etwas relativiert.

Grand Cayman: Stachelrochen & Seven Mile Beach

Der nächste Stopp war Grand Cayman.

Die Insel fanden wir auf den ersten Blick klein, gepflegt und ziemlich niedlich.

Hier lag das Schiff nicht direkt am Pier.

Wir mussten mit einem Tenderboot an Land fahren.

Stingray Tour – bequem über die Kreuzfahrt gebucht

Für Grand Cayman hatten wir eine Stingray Tour gebucht.

Das hätte man wahrscheinlich auch selbst mit einem Anbieter vor Ort organisieren können.

Wir wollten es an diesem Tag aber einfach bequem haben.

Zumal unsere gesamte Kreuzfahrt mit ungefähr 1.000 Dollar für zwei Personen wirklich günstig gewesen war.

Da war für uns ein gebuchter Ausflug vollkommen okay.

Plötzlich 20 Stachelrochen um die Beine

Bei der Tour ging es zu einer flachen Sandbank im Meer.

Und dort waren wirklich sehr viele Stachelrochen.

Nicht zwei oder drei.

Teilweise schwammen gefühlt 15 bis 20 Tiere gleichzeitig um unsere Beine.

Das war beeindruckend.

Und gleichzeitig kurz etwas beängstigend.

Wenn ein großer Stachelrochen direkt an einem vorbeigleitet, denkt man automatisch irgendwann:

Kann der mich eigentlich stechen?

Eine kurze Portion Panik war also auch dabei.

Anfassen und Stachelrochen küssen

Die Tiere waren offensichtlich an Menschen gewöhnt.

Bei unserer Tour konnte man sie anfassen und für das typische Foto sogar einen Stachelrochen „küssen“.

Das Ganze war natürlich wieder ein ziemlich großer Touristenpunkt.

Unser Guide wollte anschließend rund 50 Dollar für ein Foto.

Das war uns dann doch deutlich zu viel.

Das Wetter spielte nicht ganz mit

Leider hatten wir an diesem Tag kein perfektes Karibikwetter.

Es war bewölkt und zwischendurch nieselte es.

Warm war es trotzdem.

Aber türkisfarbenes Wasser wirkt mit blauem Himmel natürlich noch einmal etwas paradiesischer.

Seven Mile Beach – eigentlich hätte uns das gereicht

Nach der Stingray Tour ging es für uns noch zum berühmten Seven Mile Beach.

Und spätestens hier hatten wir das klassische Karibikgefühl.

Heller Sand, warmes Wasser und diese typische Farbe des Meeres.

Der Strand war wunderschön.

Wir sind anschließend noch längere Zeit gelaufen und später wieder zurück Richtung Tenderhafen.

Rückblickend hätten wir wahrscheinlich auch einfach den gesamten Tag am Seven Mile Beach verbringen können.

Die Stingray Tour war interessant.

Aber ein ruhiger Strandtag wäre mindestens genauso schön gewesen.

Würden wir Grand Cayman noch einmal besuchen?

Wir fanden die Insel schön.

Aber wir haben nicht das Gefühl, unbedingt noch einmal zurückzumüssen.

Stingrays gesehen, Seven Mile Beach erlebt – für uns war das ein runder Tag.

Unser Grand-Cayman-Fazit: Beim ersten Besuch kann man Stingray City machen. Wer einfach Karibik möchte, kann aber auch problemlos nur einen entspannten Strandtag einplanen.

Jamaika: Ocho Rios & Dunn’s River Falls auf eigene Faust

Unser letzter Stopp war Ocho Rios auf Jamaika.

Und dieser Tag fühlte sich noch einmal komplett anders an.

Schon landschaftlich war Jamaika für uns deutlich tropischer.

Alles war grün, dicht bewachsen und fühlte sich teilweise wie Regenwald an.

Zu Fuß zum Dunn’s River Falls

Statt Taxi oder organisiertem Ausflug haben wir uns entschieden, einfach zu laufen.

Vom Hafen bis zum Dunn’s River Falls waren wir ungefähr 45 Minuten unterwegs.

Machbar?

Ja.

Würden wir es jedem empfehlen?

Eher nicht.

Der Weg aus dem Hafen war anstrengender als die Strecke

Vor allem direkt nach Verlassen des Hafens fühlte sich der Weg für uns ein bisschen wie ein Spießrutenlauf an.

Sehr viele Händler und Fahrer wollten uns etwas verkaufen oder eine Fahrt anbieten.

Wenn man einfach nur laufen möchte, kann das anstrengend werden.

Nach einer Weile wurde es aber ruhiger.

Dunn’s River Falls – unser Jamaika-Highlight

Der Dunn’s River Falls selbst hat uns dann richtig begeistert.

Der Park war wunderschön grün und der Wasserfall liegt mitten in tropischer Vegetation.

Hier würden wir sofort wieder hinfahren.

Wir sind den Wasserfall mehrfach hoch

Das Beste für uns:

Wir konnten den Wasserfall weitgehend alleine und in unserem eigenen Tempo hochklettern.

Und weil es uns so gut gefallen hat, sind wir sogar mehrmals hoch.

Das würden wir unbedingt wieder so versuchen.

Die Gruppen sahen weniger entspannt aus

Parallel kamen immer wieder große organisierte Gruppen.

Dort standen teilweise viele Menschen hintereinander und gingen Hand in Hand den Wasserfall hinauf.

Das wäre überhaupt nicht unser Ding gewesen.

Wir waren froh, dass wir unabhängig unterwegs waren und selbst entscheiden konnten, wo wir stehen bleiben oder noch einmal hochklettern.

Jamaika war wirklich tropisch

Rund um den Wasserfall fühlte sich Jamaika für uns so an, wie man sich einen tropischen Regenwald vorstellt.

Dichtes Grün, Wasser, hohe Bäume – und natürlich auch Tiere.

Wobei wir auf eine Sache gerne verzichtet hätten:

Die ziemlich großen und für uns wirklich ekligen Spinnen an einigen Bäumen.

Die gehörten offenbar ebenfalls zum Naturerlebnis.

Ocho Rios selbst haben wir ausgelassen

Nach dem Wasserfall hatten wir keine große Lust mehr, Ocho Rios selbst zu erkunden.

Unser erster Eindruck außerhalb des Hafens hatte uns nicht besonders angesprochen.

Auf uns wirkte vieles etwas heruntergekommen.

Deshalb sind wir nicht noch künstlich durch den Ort gelaufen, nur damit wir behaupten können, ihn gesehen zu haben.

Wir sind lieber zurück zum Schiff.

Unser Jamaika-Fazit: Dunn’s River Falls würden wir sofort wieder machen. Ocho Rios selbst hat bei uns dagegen keinen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Unsere Stopps im persönlichen Ranking

1. Ocean Cay

Entspannt, schönes Wasser, Schnorcheln und einfach echtes Karibikgefühl.

2. Jamaika – Dunn’s River Falls

Der Wasserfall und die tropische Landschaft waren für uns eines der stärksten Erlebnisse.

3. Grand Cayman

Seven Mile Beach war traumhaft. Stingray City war spannend, aber sehr touristisch.

4. Cozumel / Mexiko

Die Unterwasserwelt war schön, aber der gebuchte Cenoten-Ausflug hat uns insgesamt am wenigsten überzeugt.

Was würden wir wieder genauso machen?

  • Miami und Kreuzfahrt miteinander kombinieren
  • Balkonkabine für die Karibik buchen
  • Eigene Schnorchel mitnehmen
  • Ocean Cay ohne großes Programm genießen
  • Auf Grand Cayman zusätzlich zum Ausflug an den Seven Mile Beach gehen
  • Dunn’s River Falls unabhängig besuchen
  • Nicht jeden Hafen mit möglichst vielen Aktivitäten vollpacken

Was würden wir beim nächsten Mal anders machen?

Getränkepaket buchen

Das ist wahrscheinlich unsere eindeutigste Änderung.

Bei einer weiteren MSC-Kreuzfahrt würden wir vorab ein passendes Getränkepaket dazubuchen.

Auf Cozumel genauer überlegen

Noch einmal dieselbe Cenoten-Tour würden wir wahrscheinlich nicht buchen.

Wir würden eher zwischen Maya-Ruinen und einem entspannten Strandtag auf Cozumel entscheiden.

Grand Cayman eventuell komplett am Strand verbringen

Die Stachelrochen einmal zu erleben war interessant.

Beim zweiten Besuch würden wir wahrscheinlich einfach zum Seven Mile Beach fahren und dort bleiben.

Bei Ausflügen nicht automatisch „mehr“ mit „besser“ verwechseln

Das war eigentlich die wichtigste Erkenntnis dieser Kreuzfahrt.

Die teuersten und aufwendigsten Tage waren nicht automatisch unsere schönsten.

Ocean Cay kostete uns praktisch nichts extra und gehörte trotzdem zu unseren Lieblingsstopps.

Am Seven Mile Beach hätten wir ebenfalls problemlos den ganzen Tag verbringen können.

Und Dunn’s River Falls haben wir ohne gebuchten MSC-Ausflug besucht.

Lohnen sich MSC-Ausflüge?

Nach dieser Reise würden wir sagen:

Es kommt auf den Hafen an.

Auf Grand Cayman war der organisierte Ausflug bequem, weil wir tendern mussten und uns um nichts kümmern wollten.

Bei Cozumel war der Transfer aufs Festland aufwendig und der Ausflug für uns am Ende zu touristisch.

Auf Jamaika waren wir dagegen froh, den Dunn’s River Falls unabhängig besucht zu haben.

Unser Prinzip wäre beim nächsten Mal:

  • Komplizierter Transfer oder wenig Zeit: organisierten Ausflug prüfen
  • Strand direkt erreichbar: lieber auf eigene Faust
  • Sehenswürdigkeit in Hafennähe: Taxi, Bus oder zu Fuß vergleichen
  • Privatinsel: nicht zwanghaft noch einen Ausflug buchen

Unser Fazit zur MSC Karibik-Kreuzfahrt

Für ungefähr 1.000 Dollar für zwei Personen war die Kreuzfahrt für uns insgesamt ein richtig gutes Angebot.

Die Balkonkabine würden wir wieder nehmen.

Das Getränkepaket würden wir diesmal allerdings direkt dazubuchen.

Bei den Landgängen haben wir außerdem gelernt, dass ein teurer Ausflug nicht automatisch für den besseren Tag sorgt.

Ocean Cay war gerade deshalb so schön, weil wir fast nichts geplant hatten.

Grand Cayman hat uns gezeigt, dass ein einfacher Strandtag manchmal vollkommen ausreicht.

Jamaika war für uns mit dem Dunn’s River Falls das größte Abenteuer.

Und bei Cozumel würden wir uns beim nächsten Mal für eine andere Route entscheiden.

Die Kombination aus drei Tagen Miami und anschließender Karibik-Kreuzfahrt würden wir dagegen ohne zu überlegen wieder buchen.

Unser wichtigster Tipp für diese Route:

Nicht für jeden Hafen einen Ausflug buchen. Schnorchel einpacken, ein oder zwei besondere Erlebnisse auswählen und dazwischen auch einfach die Karibik genießen.