Ein Tag in Oslo

Schlossgarten, Karl Johans gate, Oper, Botanischer Garten und Dinosaurier – unser Oslo-Tag auf eigene Faust.

Unsere Reise in Bildern

Ein erster Blick

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Oslo war für uns einer der schönsten Stopps unserer Nordeuropa-Kreuzfahrt mit der AIDAnova. Wir hatten keinen organisierten Ausflug gebucht, sondern waren auf eigene Faust unterwegs: zuerst in den Schlossgarten, dann die Karl Johans gate hinunter zur Oper und danach in den Botanischen Garten. Zum Schluss schauten wir noch kurz zu den Dinosauriern ins Museum. Für den Rückweg nahmen wir den nächsten Bus Richtung Terminal.

Das passte für uns richtig gut zusammen. Wir hatten Zeit am Wasser, waren im Grünen und konnten noch einen Museumsbesuch dazunehmen, ohne daraus ein großes Tagesprogramm zu machen. Und mit der Ausfahrt durch den Oslofjord wartete nach dem Landgang noch ein weiteres Highlight.

Unser Oslo-Tag auf einen Blick

Unsere Route durch Oslo

Die Karte verbindet unseren Liegeplatz mit den Stopps in der tatsächlichen Reihenfolge. Über die Punkte und die Schaltflächen könnt ihr die einzelnen Orte aufrufen. Der zusätzliche Tipp am Hafen ist als „T“ markiert.

Unser Oslo-Tag · zu Fuß hin, mit dem Bus zurück

Lila: berechnete Fußwege. Orange: mögliche Straßenverbindung für die Bus-Rückfahrt. Die genaue Buslinie, Haltestellen und der tatsächlich gelaufene Weg sind nicht dokumentiert. Filipstadkaia markiert den Liegeplatz allgemein; folgt vor Ort der ausgeschilderten Terminalzufahrt. T kennzeichnet den zusätzlichen Tipp zum Bummeln.

Unser erster Stopp: der Schlossgarten

Von der Filipstadkaia machten wir uns zuerst auf den Weg zum Schlossgarten am Königlichen Schloss, dem Slottsparken. Der Besuch gehörte zum Anfang unseres Landgangs, bevor wir weiter zur Oper liefen.

Der Park umgibt das Königliche Schloss. Für unsere Runde verbanden wir den Besuch mit dem anschließenden Spaziergang durch die Innenstadt.

Die Karl Johans gate hinunter zur Oper

Vom Schlossgarten gingen wir die Karl Johans gate, Oslos bekannte Einkaufsmeile, hinunter. Anschließend führte uns unser Weg weiter zur Oper von Oslo. Dieser Spaziergang gehörte damit ebenso zu unserem Tag wie die einzelnen Stopps.

Die Oper und eine Pause am Wasser

Nach dem Schlossgarten und dem Spaziergang durch die Innenstadt kamen wir an der Oper von Oslo an. Hier konnten wir uns Zeit am Wasser lassen und die Stadt auf uns wirken lassen.

Besonders gefallen hat uns die Lage des Opernhauses. Auch das begehbare Dach gehört zu diesem Ort dazu – man kann das Gebäude nicht nur von unten anschauen, sondern selbst hinaufgehen und den Blick über das Wasser genießen. Unsere Fotos zeigen genau diese Perspektiven.

Unser Besuch vor dem Opernhaus in Oslo.
Nach dem Schlossgarten und der Karl Johans gate: das Opernhaus direkt am Wasser.

Wir holten uns etwas zu essen und blieben eine Weile mit Blick aufs Wasser sitzen. Das war eine der schönsten Pausen unseres Landgangs. Gerade wenn ein Schiff am Nachmittag wieder ablegt, kann man schnell das Gefühl bekommen, möglichst viel unterbringen zu müssen. Für uns machte aber auch diese Zeit ohne weiteren Programmpunkt den Tag aus.

Auf dem begehbaren Dach der Oper in Oslo.
Auf dem begehbaren Dach der Oper – mit viel Platz und Blick aufs Wasser.

Danach ins Grüne: der Botanische Garten

Nach der Oper ging es für uns weiter zum Botanischen Garten in Tøyen. Botanische Gärten bauen wir auf unseren Reisen gerne ein. In Oslo war das deshalb kein zusätzlicher Punkt auf einer langen Liste, sondern ein Ziel, auf das wir uns freuten.

Nach dem Wasser und der modernen Architektur an der Oper brachte der Garten eine ganz andere Stimmung in den Tag. Wir konnten zwischen den Pflanzen unterwegs sein und hatten wieder einen Ort, an dem es sich lohnte, etwas Zeit zu lassen. Besonders schön sind uns die Seerosen im Victoriahuset in Erinnerung geblieben.

Seerosen im Victoriahuset des Botanischen Gartens in Oslo.
Die Seerosen im Victoriahuset: ein schöner Moment unserer Gartenrunde.

Noch kurz zu den Dinosauriern ins Museum

Beim Botanischen Garten schauten wir noch kurz ins Naturhistorische Museum und zu den Dinosauriern. Garten und Museum liegen direkt beieinander, sodass sich die beiden Besuche gut verbinden lassen. Die Dinosaurier und Fossilien gehören zu den Ausstellungen des Museums.

Bei uns blieb es bei einem kurzen Abstecher. Genau so würden wir diesen Teil unserer Route auch einordnen: eine schöne Ergänzung zum Gartenbesuch. Wer sich ausführlicher mit den Ausstellungen beschäftigen möchte, sollte dafür mehr Zeit einplanen, als wir an diesem Landgang hatten.

Mit dem nächsten Bus zurück zum Terminal

Nach dem Museum nahmen wir den nächsten Bus Richtung Terminal. Das war für uns super praktisch. Nach den Wegen durch die Stadt mussten wir den Rückweg zur Filipstadkaia nicht auch noch komplett zu Fuß machen.

Für einen eigenen Landgang würden wir diese Mischung wieder wählen: hin zu Fuß und unterwegs Zeit für die Orte lassen, zurück bei Bedarf mit dem Bus. Dabei sollte man die Verbindung zum eigenen Liegeplatz und die Rückkehrzeit des Schiffs im Blick behalten. Unsere genaue Buslinie und die Haltestellen haben wir nicht festgehalten; die Busstrecke auf der Karte zeigt deshalb eine mögliche Straßenverbindung zur Orientierung.

Unser Tipp am Hafen: Aker Brygge und Tjuvholmen

Auch die Umgebung unseres Liegeplatzes hat uns gefallen. Das moderne Hafenviertel bei Aker Brygge und Tjuvholmen wäre selbst noch ein schöner Ort gewesen, um zu bummeln und eine Weile zu bleiben. Wasser, Promenaden, moderne Gebäude und Möglichkeiten für eine Pause passen hier gut zusammen.

Für uns war das eine der angenehmen Überraschungen dieses Stopps: Auch in Hafennähe hätte man noch Zeit verbringen können. Beim nächsten Besuch würden wir dafür bewusst etwas Luft lassen – zum Beispiel vor der Rückkehr zum Schiff. Auf der Karte ist das Viertel deshalb als zusätzlicher Tipp markiert.

Die AIDAnova an der Filipstadkaia im Hafen von Oslo.
Die AIDAnova in Oslo: Unser Landgang begann und endete an der Filipstadkaia.

Unser Highlight zum Schluss: die Ausfahrt durch den Oslofjord

Zurück auf der AIDAnova war unser Oslo-Tag noch nicht vorbei. Die Ausfahrt durch den Oslofjord gehörte für uns zu den schönsten Erlebnissen dieses Stopps. Es lohnt sich, den Tag gedanklich nicht schon mit dem Gang zurück an Bord abzuschließen.

Wir würden nach dem Ablegen wieder bewusst Zeit an Deck verbringen. Nach dem Stadtbesuch das Wasser und die Landschaft vom Schiff aus zu erleben, war für uns ein richtig schöner Abschluss.

Was wir wieder so machen würden

Oslo würden wir wieder auf eigene Faust erkunden. Der Schlossgarten, der Spaziergang über die Karl Johans gate, die Oper, der Botanische Garten und der kurze Museumsbesuch ergaben für uns eine abwechslungsreiche Runde. Mit dem Bus für die Rückfahrt hat das ohne gebuchten AIDA-Ausflug gut funktioniert.

Wieder einplanen würden wir die Pause am Wasser und die Zeit an Deck bei der Ausfahrt. Mehr Raum würden wir dem Hafenviertel geben. Für uns braucht es dafür keine noch längere Liste an Sehenswürdigkeiten, sondern einen Tag, an dem man unterwegs auch gerne einmal sitzen bleibt.

Hilfreich für euren eigenen Oslo-Landgang

Aktuelle Verbindungen zum Liegeplatz findet ihr bei Ruter. Informationen zu den Ausstellungen gibt es beim Naturhistorischen Museum auf Visit Oslo; einen Überblick über das Hafenviertel bietet Visit Oslo zu Aker Brygge und Tjuvholmen.

Wie Oslo zu den anderen Häfen unserer Reise gehörte, könnt ihr im Nordeuropa-Bericht mit der AIDAnova nachlesen.

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