Unsere Reise in Bildern
Ein erster Blick
Bunte Häuser und ein Segelboot am Nyhavn in Kopenhagen.
Blick vom Turm der Erlöserkirche über Kopenhagen.
Der spiralförmige Turm der Erlöserkirche in Kopenhagen.
Die Fassade von Schloss Rosenborg in Kopenhagen.
Palmen unter dem Glasdach des Palmenhauses in Kopenhagen.Weitere Fotos anzeigen
Bei unserer Nordeuropa-Kreuzfahrt mit der AIDAnova hatten wir zwei Tage für Kopenhagen. Im Nachhinein war das für uns genau richtig. Wir mussten die Stadt nicht in einen einzigen Landgang pressen und konnten draußen unterwegs sein, wenn das Wetter besser war.
An beiden Tagen nahmen wir ein Uber vom Schiff in die Stadt. Das war für uns bequem, weil wir unsere Zeit lieber vor Ort verbringen wollten. Danach kombinierten wir ganz unterschiedliche Seiten Kopenhagens: Christiania, einen Kirchturm, Schlösser, Einkaufsstraßen, eine Bootstour und den Botanischen Garten.
Unsere beiden Tage im Überblick
- Tag 1: Christiania → Turm der Erlöserkirche → Hard Rock Cafe → Einkaufsstraßen → Rosenborg → Botanischer Garten.
- Tag 2: Kleine Meerjungfrau → Bootstour → weitere Schlösser → noch einmal Botanischer Garten, diesmal mit Schmetterlingshaus.
- Unser wichtigstes Learning: Die zwei Tage auch wirklich nutzen, statt am ersten schon alles sehen zu wollen.
Tag 1: Christiania und die Aussicht vom Kirchturm
Start in Christiania
Unser erster Stopp war Christiania in Christianshavn. Das Viertel wirkte auf uns ganz anders als das klassische Kopenhagen mit seinen Schlössern und Einkaufsstraßen. Gerade dieser Kontrast machte den Besuch für uns interessant.
Auf den Turm der Erlöserkirche
Danach ging es zur Vor Frelsers Kirke, der Erlöserkirche. Ihr Turm mit der außen verlaufenden Wendeltreppe war eines unserer Highlights. Die letzten Stufen führten außen um den Turm herum – ein deutlich anderes Erlebnis als ein Aussichtspunkt, den man einfach mit dem Aufzug erreicht.
Wir hatten ein Zeitfenster gebucht und waren ungefähr 15 Minuten vorher dort. Bei unserem Besuch funktionierte das gut: Wir gehörten zu den Ersten, die hinaufgingen. Auf der schmalen Treppe war es angenehm, noch nicht mitten in einer größeren Gruppe unterwegs zu sein.
Mittagessen und ein Bummel durch die Innenstadt
Zum Mittagessen gingen wir ins Hard Rock Cafe Copenhagen. Ein Geheimtipp war das natürlich nicht. An diesem Tag wollten wir einfach etwas essen, bei dem wir ungefähr wussten, was uns erwartet.
Anschließend bummelten wir durch die Einkaufsstraßen. Dafür brauchten wir keinen detaillierten Plan. Wir liefen durch die Innenstadt und gingen in die Geschäfte, die uns interessierten.
Rosenborg und Botanischer Garten
Danach besuchten wir Schloss Rosenborg und den Botanischen Garten. Diese beiden Stopps würden wir wieder verbinden. Für unseren ersten Tag war das Programm damit auch voll genug. Wir nahmen ein Uber zurück zum Schiff und hoben uns die übrigen Ziele für den nächsten Tag auf.

Tag 2: Kleine Meerjungfrau und Kopenhagen vom Wasser
Ein erster Besuch bei der Kleinen Meerjungfrau
Am zweiten Morgen fuhren wir erneut in die Stadt und zuerst zur Kleinen Meerjungfrau. Sie war touristisch und kleiner, als man sie sich vielleicht vorstellt. Für unseren ersten Besuch in Kopenhagen gehörte sie trotzdem dazu.
Unsere Bootstour
Danach machten wir eine Bootstour durch Kopenhagen. Die Tickets hatten wir bereits vorher online reserviert. Das fanden wir bei einem Aufenthalt mit begrenzter Zeit praktisch: Die Tour stand fest, und wir mussten uns nicht erst vor Ort darum kümmern.
Vom Wasser sahen wir die Stadt noch einmal aus einer anderen Perspektive. Die Bootstour ergänzte unsere Spaziergänge vom ersten Tag deshalb gut.
Schlösser und ein zweiter Besuch im Garten
Nach der Bootstour schauten wir uns noch zwei weitere Schlösser an. Danach gingen wir tatsächlich erneut in den Botanischen Garten. Diesmal wollten wir vor allem das Schmetterlingshaus sehen. Für uns war es den zweiten Besuch wert.
Wir müssen auf Reisen nicht jeden Ort nur einmal besuchen. Wenn uns etwas gefällt oder wir beim ersten Mal noch nicht alles gesehen haben, gehen wir gerne wieder hin. In Kopenhagen passte das besser zu unserem Aufenthalt, als noch ein weiteres Ziel nur wegen einer Checkliste einzubauen.
Was wir wieder so machen würden
- Die Stadt auf zwei Tage verteilen und das Wetter berücksichtigen.
- Den Kirchturm als eigenes Erlebnis einplanen.
- Rosenborg und Botanischen Garten miteinander verbinden.
- Eine Bootstour als Ergänzung zur Runde zu Fuß machen.
- Zeit für Essen, Shopping und einen zweiten Besuch an einem Lieblingsort lassen.
Unser Fazit
Zwei Tage gaben uns Zeit für einen Mix aus alternativem Viertel, klassischer Innenstadt, Aussicht, Wasser und Garten. Bei nur einem Tag hätten wir von dieser Route bewusst etwas weggelassen. Genau das hat unsere beiden Landgänge angenehm gemacht: Es musste nicht alles gleichzeitig passieren.
Den Zusammenhang mit Oslo und den anderen Häfen findet ihr im Bericht über unsere Nordeuropa-Kreuzfahrt.






