Verdon und Cassis

Mit dem Boot in die Schlucht · ein Abend am Meer

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Türkises Wasser am Verdon, ein Abend in Cassis

Am 22. August 2025 starteten wir früh zum Lac de Sainte-Croix. Unser Ziel war der Plage du Galetas am Eingang der Verdonschlucht. Dort wollten wir ein Boot nehmen und zwischen die Felswände fahren. Der Vormittag wurde einer unserer liebsten Momente des gesamten Roadtrips.

Später suchten wir noch nach Lavendelfeldern und fuhren am Abend nach Cassis. Die Felder waren bereits geerntet, dafür warteten am Meer der kleine Hafen und eine weitere Badepause. Die Kombination war schön, aber auch fahrintensiv: Unser Ausgangspunkt lag in Belcodène.

Verdon und Cassis · Karte

Früh am Plage du Galetas

Wir waren am Morgen am See und kamen ohne langes Warten an Parkplatz und Boot. Im Rückblick war die frühe Ankunft einer der Gründe, warum der Ausflug so entspannt begann. Statt erst lange zu suchen oder anzustehen, saßen wir bald auf dem Wasser.

Der Lac de Sainte-Croix lag hell vor uns. Am Eingang zur Schlucht wurde der Raum enger, die Felswände höher. Vom See hinein zu fahren, machte die Größe der Landschaft besonders deutlich. Für uns war das eindrucksvoller, als sie nur von der Straße zu sehen.

Mit dem Boot zwischen den Felswänden

Das Wasser wirkte je nach Licht türkis oder grün. Über uns standen die Felsen, neben uns bewegten sich die anderen kleinen Boote durch die Schlucht. Die Fotos vom Wasser und vom erhöhten Blick am Eingang zeigen den Unterschied: Unten ist man mitten in der Landschaft, von oben sieht man die schmale Form des Verlaufs.

Diesen Stopp würden wir ohne zu überlegen wieder einbauen. Bei einer erneuten Sommerreise würden wir wieder früh kommen und vor Ort Zeit auf dem Wasser lassen. Wir waren für einen Bootsausflug hier; eine große Wanderung durch die Schlucht gehörte nicht zu unserem Tag.

Die Lavendelfelder waren im August bereits geerntet

Nach dem See wollten wir noch die violetten Lavendelfelder sehen, die man mit der Provence verbindet. Auf unserer Fahrt fanden wir am 22. August bereits geerntete Reihen. Auf dem Foto erkennt man die gleichmäßigen Linien im trockenen Boden, aber eben keine blühenden Felder mehr.

Das war für uns eine klare Erkenntnis für die Reiseplanung. Falls der Lavendel beim nächsten Mal ein Hauptziel ist, würden wir uns zuerst nach Blüte und Ernte in der gewünschten Region richten. Auf dieser Reise blieb es bei einem kurzen Landschaftsstopp.

Cassis am Abend: Hafen, Burg und noch einmal ins Meer

In Cassis lag die Burg über den Häusern, darunter der Hafen mit den Booten. Wir liefen am Wasser entlang und gingen am Strand beim Ort noch einmal baden. Nach den Fahrten des Tages war das ein schöner Abschluss.

Cassis gefiel uns deutlich besser als Marseille am Vortag. Der Ort war kleiner, wir kamen schnell ans Wasser und mochten die Stimmung am Hafen. Für uns hätte dieser Abend länger dauern dürfen. Beim nächsten Besuch würden wir Cassis mehr Zeit geben, statt erst nach mehreren anderen Stopps anzukommen.

Was wir an diesem Tag wiederholen würden

Den Bootsausflug am Verdon würden wir genau wieder einplanen, die frühe Ankunft ebenfalls. Cassis würden wir einen eigenen längeren Aufenthalt geben. Die Fahrt zu den Lavendelfeldern würden wir von der Jahreszeit abhängig machen. Unser schönster Provence-Tag verband Wasser und Landschaft; die vielen Kilometer zwischen den Orten würden wir beim nächsten Mal etwas entzerren.

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