Unsere Reise in Bildern
Ein erster Blick
Der Gardasee war auf unserem Italien-Roadtrip im Sommer 2024 der erste längere Stopp nach München. Unsere Basis war Limone sul Garda. Von dort ging es mit dem Boot nach Malcesine und mit der Gondel auf den Monte Baldo. Auf der Weiterfahrt schauten wir noch kurz in Sirmione vorbei.
Wir mochten die Kombination aus See, kleinen Orten und Bergen sehr. Eine Entscheidung würden wir allerdings nicht wiederholen: spontan vom Monte Baldo hinunterlaufen, ohne den Abstieg ausreichend einzuplanen.
Unsere Gardasee-Etappe im Überblick
- Ankunft in Limone sul Garda und ein Abend im Ort
- Mit dem Boot nach Malcesine
- Mit der Gondel auf den Monte Baldo
- Unser zu lang geratener Abstieg und anschließend noch in den See
- Mit dem Boot zurück nach Limone
- Sirmione als kurzer Stopp auf der Weiterfahrt
Limone sul Garda: direkt angekommen
Nach der Fahrt über Österreich und den Brenner erreichten wir Limone sul Garda. Der Ort gefiel uns sofort: enge Gassen, Berge direkt dahinter und der Gardasee immer wieder im Blick. Wir schauten auch beim bekannten Limoncello-Fenster vorbei und ließen den Abend einfach im Ort ausklingen.
Für uns war Limone ein schöner Wechsel nach der Anreise. Am nächsten Morgen stand mit Boot und Berg schon mehr auf dem Programm. Der erste Abend durfte deshalb ruhig bleiben.
Mit dem Boot nach Malcesine
Am nächsten Morgen nahmen wir das Boot nach Malcesine. Die Fahrt über den See war für uns selbst schon Teil des Erlebnisses. Wir würden die Verbindung bei einem weiteren Aufenthalt wieder nutzen und sie nicht nur als Weg zum nächsten Ziel betrachten.
Unser eigentliches Ziel an diesem Tag lag allerdings oberhalb des Orts: der Monte Baldo.

Monte Baldo: schöne Aussicht, schlecht geplanter Abstieg
Mit der Gondel fuhren wir hinauf auf den Monte Baldo. Der Blick über den Gardasee war spektakulär. Dann entschieden wir uns spontan, zu Fuß wieder hinunterzugehen. Zunächst klang das nach einer schönen Ergänzung zum Ausflug.
Nach ungefähr vier Stunden waren wir aber erst auf der Hälfte. Der Abstieg dauerte damit viel länger, als wir uns das vorher vorgestellt hatten. Das ist unser größtes Learning aus dieser Etappe: Nur weil eine Gondel schnell nach oben fährt, ist der Rückweg zu Fuß nicht automatisch eine kleine Wanderung.
Beim nächsten Mal würden wir eine passende Runde oben am Berg planen und anschließend wieder die Gondel nehmen. Einen längeren Auf- oder Abstieg würden wir vorher bewusst als Wanderung planen, statt unterwegs spontan daraus den Rückweg zu machen.
Nach unserer Wanderung ging es noch kurz in den Gardasee. Danach fuhren wir mit dem Boot zurück nach Limone.

Sirmione: kurzer Besuch, lange Parkplatzsuche
Auf der Weiterfahrt machten wir noch einen Stopp in Sirmione. Wir wollten durch den Ort laufen und ein Eis essen. Die größte Herausforderung war zuerst die Parkplatzsuche.
Bei einem weiteren Besuch würden wir früher einen Platz etwas außerhalb wählen und ein Stück laufen. Für unseren kurzen Zwischenstopp lohnte es sich nicht, möglichst nah an die Altstadt zu fahren und dabei im Parkplatzverkehr festzustecken.

Was würden wir wieder so machen?
Limone als Basis, die Bootsfahrt nach Malcesine und den Ausflug auf den Monte Baldo würden wir wieder einbauen. Der Gardasee war für uns ein guter Zwischenstopp, an dem wir auch länger hätten bleiben können. Ändern würden wir vor allem die Wanderplanung.
Wie es danach über Cinque Terre und die Toskana weiter nach Südtirol ging, findet ihr im kompletten Italien-Roadtrip mit Route und Karte.






