Südtirol & Dolomiten

Kalterer See, Bozen und Dolomiten: unsere Erlebnisse und der Plan fürs nächste Mal.

Unsere Reise in Bildern

Ein erster Blick

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Südtirol und die Dolomiten waren auf unserem Italien-Roadtrip im Sommer 2024 die Etappe nach der Toskana. Kalterer See, Bozen, Passstraßen, Pragser Wildsee und Seceda lieferten viele schöne Eindrücke. Gleichzeitig merkten wir, wie schnell ein Urlaub in den Bergen zu einer Reihe langer Autofahrten werden kann.

Wir wollten zu viel sehen und hatten für unsere Ziele einen unpraktischen Standort gewählt. Deshalb trennen wir hier unsere tatsächlichen Erlebnisse von dem Plan, mit dem wir die Region beim nächsten Mal ruhiger erkunden würden.

Was wir auf dieser Reise tatsächlich gemacht haben

Nicht geschafft haben wir die Seiser Alm und eine Wanderung um die Drei Zinnen. Beide gehören deshalb zu unserem Plan für einen weiteren Besuch und nicht zur Liste unserer Erlebnisse dieser Reise.

Blick aus dem Tal auf die Drei Zinnen.
Blick aus dem Tal auf die Drei Zinnen.

Kalterer See und Bozen: hier hätten wir länger bleiben sollen

Der Badestopp am Kalterer See war nach der langen Fahrt aus der Toskana genau richtig. Danach ging es nach Bozen. Wir übernachteten im Hotel Stamserhof in Andrian bei Bozen. Die Unterkunft gefiel uns sehr, ebenso Bozen selbst – besonders die Gasse mit den vielen Marktständen.

Rückblickend hätten wir dort länger bleiben sollen. Stattdessen wollten wir weiter in die Dolomiten, weil wir glaubten, dass eine Unterkunft mitten in den Bergen automatisch kürzere Wege bedeutet.

Unser Standort in Rocca Pietore passte nicht zur Route

Für unsere konkreten Ziele war Rocca Pietore unpraktisch. Wir verbrachten trotzdem viel Zeit im Auto, und die Unterkunft selbst gefiel uns ebenfalls nicht. Das Problem war für uns die Kombination aus Standort und einer langen Liste weit verteilter Ziele.

Bei der nächsten Planung würden wir deshalb zuerst überlegen, welche Ausflüge zusammenpassen, und erst danach die Unterkünfte auswählen. Ein Hotelwechsel kann entspannter sein als mehrere zusätzliche Stunden im Auto an jedem Tag.

Passstraßen, Pragser Wildsee und Seceda

Die Fahrten durch die Dolomiten gefielen uns grundsätzlich sehr. Rund um Canazei und Wolkenstein waren die Straßen selbst Teil des Erlebnisses. Weniger schön war, ähnliche Strecken mehrfach zu fahren, weil unser Tagesplan und unsere Unterkunft nicht gut zusammenpassten.

Am Pragser Wildsee standen wir ungefähr eine Stunde auf einem Parkplatz, für den bei unserem Besuch rund 15 Euro fällig wurden. Das ist unsere damalige Erfahrung, keine aktuelle Preisangabe. Heute würden wir die Parkplatzwahl bewusster in den Ausflug einbeziehen.

Von St. Ulrich fuhren wir mit der Bergbahn hinauf zur Seceda. Die grünen Almwiesen und die markanten Felsformationen gehörten für uns zu den schönsten Eindrücken. Die Seiser Alm noch am selben Tag unterzubringen, schafften wir nicht.

Unser Plan für eine nächste Reise

Die folgende Aufteilung haben wir noch nicht als zusammenhängende Route ausprobiert. Sie ist unser Plan aus den Erfahrungen dieser Reise: zuerst Bozen als Basis, anschließend ein Wechsel Richtung Toblach. Statt vieler Ziele an einem Tag würden wir jeweils einen Schwerpunkt setzen.

Tag 1: Seceda und eine bewusste Passrunde

Wir würden früh von Bozen nach St. Ulrich fahren und oben an der Seceda Zeit zum Wandern und für die Aussicht lassen. Danach würden wir eine Passrunde über Wolkenstein, Sellajoch und Canazei planen und über Karerpass und Welschnofen zurückfahren. Die Fahrt wäre Teil des Tages, kein zusätzlicher Weg zwischen immer mehr Zielen.

Tag 2: Seiser Alm und weiter Richtung Toblach

Am zweiten Tag würden wir die Seiser Alm als Hauptziel einplanen. Anschließend ginge es weiter Richtung Toblach, statt wieder nach Bozen zurückzufahren. So wären wir schon in der Region für den nächsten Tag.

Tag 3: ein ganzer Tag für die Drei Zinnen

Von Toblach aus würden wir einen eigenen Tag für eine Wanderung bei den Drei Zinnen reservieren. Auf der bisherigen Reise sahen wir die Berge aus der Gegend bei Toblach, machten aber keine Rundwanderung. Genau dafür möchten wir beim nächsten Mal Zeit haben, ohne vorher noch einen See und danach eine weitere Alm einzubauen.

Unser wichtigstes Learning

Die Landschaft war nicht das Problem, sondern unser zu voller Plan. Beim nächsten Mal würden wir weniger Ziele pro Tag wählen, zwei passende Standorte nutzen und die Fahrten durch die Berge bewusst genießen.

Die vollständige Reise von München über Gardasee und Toskana bis in die Dolomiten findet ihr im Italien-Roadtrip mit Karte.